Wärmeschutznachweis nach EnEV erstellen?
Welche wichtigen Änderungen bringt die Energieeinsparverordnung nach EnEV 2009?
Was sind die wesentlichen Inhalte des Wärmegesetzes?
Film - Erstellung des
Rohbaus in Zeitraffer
Film - Bauwerkstoffe
im Holzbau
BAFA - Marktanreizprogramm
Basis- und Bonusförderung
KfW - Förderberater Sanierung
KfW - Förderberater Kauf /Bau von Neubau- oder Sanierungs- objekten
Der Aushub kann bei Entsorgungsunternehmen oder Deponien gegen Entgelt entsorgt werden. Häufig bieten die Erdbauunternehmen die Entsorgung des Aushubs gegen entsprechendes Vergütung mit an. Über Online-Bodenbörsen kann man nach Abnehmern für den Aushub suchen oder seinen Aushub anbieten.
Hierüber ist dann eventuell eine kostenlose Entsorgung möglich. Wichtig ist eine bauortnahe Entsorgung, damit die Transportkosten per Lkw möglichst gering bleiben.
In besonderen Einzelfällen und bei regionalen Besonderheiten wird vor der Entsorgung des Aushubs eine Laborprüfung der Bodenprobe von dem Deponierungsunternehmen gefordert. Hiervon wird dann die Annahme des Aushubs abhängig gemacht. Man sollte also auch bei dem Entsorger des Erdaushubs nachfragen, was gefordert ist und wie teuer die Entsorgung im Einzelfall werden kann.

Der etwaige Energieverbrauch des Gebäudes kann ansatzweise ermittelt werden, wenn man die Fakten wie Gebäudebeschreibung, Angrenzungen, Grundriss, Dach, Keller, Wohn- und Nutzfläche, beheizte Fläche, Nutzerzahl, Nutzergewohnheiten, Dämmung der Gebäudehülle im Detail, Art der Beheizung etc. zusammenfasst.
Unter folgendem Link kann man auf der Seite der Verbraucherzentrale die vorgenannten Parameter für ein Wohngebäude eingeben:
http://www.bnu.de/verbrauchrechner/vz-nrw.de/cgi-bin/calc.asp
Danach erhält man einen groben Überblick über den Energiestandard in kWh pro m² des jeweiligen Gebäudes.
Wenn man die Absicht hat, eine energetische Sanierung zum Zweck des Energiesparens umzusetzen, kann man auch einen Energieberater mit der Erfassung der tatsächlichen Ist-Situation beauftragen.
Über uns kann auch eine Bestandsaufnahme erfolgen. Sie erhalten dann anschließend ein Angebot für das vorgeschlagene Sanierungskonzept.
In den meisten Fällen macht eine 3-fach-Verglasung Sinn. Durch die zugenommene Nachfrage hat sich das Preisniveau für 3-fach-Isolierverglasungen nach unten entwickelt. Der Mehrpreis gegenüber einer 2-fach-Verglasung ist eher gering, aufgrund dessen ist es i.d.R. wirtschaftlich sinnvoller eine 3-fach-Verglasung einzusetzen.
Schimmelbildung ist eher gegeben, wenn Gebäude schlecht gedämmt sind und durch undichte Bauteile feuchtwarme Luft in der Konstruktion kondensieren kann. Eine diffusionsoffene Bauweise mit luftdichten und atmungsaktiven Außenbauteilen ist in der Lage Wasserdampf aufnehmen und diesen unkritisch nach außen abzuführen. Beim Einsatz einer Lüftungsanlage wird zusätzlich verhindert, dass sich Feuchtigkeit im Raum anreichern kann. Die Lüftungsplanung ist so ausgelegt, dass die Luft den Raum möglichst komplett durchspült. Eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung spart überdies Energie, sorgt kontinuirlich für Frischluft und dient auch dem Bauwerkschutz.
Gegenüber einer mittelmäßig oder schlecht gedämmten Konstruktion besteht bei einer hoch wärmegedämmten Konstruktion der Vorteil, dass die Oberflächentemperaturen an der Innenseite des Gebäudes höher liegen. Dies führt dazu, dass bei entsprechender Ausführung der Wärmebrückenanteil gegen Null geht und sich kein Tauwasser bilden kann. Der positive Effekt von starker Wärmedämmung ist bekanntlich die Energieersparnis, es wird aber im Besonderen auch die Wohnbehaglichkeit in den Räumen verbessert.
In der Regel werden die Außentemperaturfühler auf der Nordseite des Gebäudes geschützt vor Sonnenlicht angebracht. Nicht in der Nähe von Fenstern und Lüftungsdurchlässen, geöffnete Fenster oder Lüftungsströme können dann zu Fehlanzeigen führen.
Ist der solare Einfluss auf die Wohnräume bei großflächigen Fensterfronten an der Südfront sehr stark, dann kann die Anbringung des Außentemperaturfühlers an der Südseite die bessere Lösung sein. Die solare Einstrahlung kann von einem Außentemperaturfühler auf der Nordseite in diesem Fall nicht in ihrer Intensität erfasst werden. Bei der Fühleranbringung auf der Südseite sollte der Temperaturfühler gegen direkte Sonneneinstrahlung durch eine hinterlüftete Abdeckung eingefasst sein. Hinter einem Halbrohr oder unter dem Dachüberstand beispielsweise ist der Außenfühler vor direkter Einstrahlung geschützt. Mit der Erfassung der Außentemperatur auf der Sonnenseite kann dann durchaus Energie eingespart werden, die Sonne übernimmt die Erwärmung der Räume und zeitgleich wird über die Außentemperaturerkennung die aktive Wärmerzeugung über die Heizung zurückgefahren. Speicherflächen (Betonestrich-Fußboden oder Lehm-/Steinwände) nehmen als thermisch träge Masse passive solare Wärmeenergie auf und geben diese zeitverzögert wieder ab; so genannte passive thermische Brückung.
In unseren Breiten ist die Anbringung auf der Süd- bzw. Ostseite unter bestimmten Bedingungen also die bessere Lösung. Eine Kabelverlegung für Fühlerpunkte im Neubau sollte dann entsprechend vorgesehen sein.
Bei sehr gut gedämmten Gebäuden (Passivhaus oder hoch wärmegedämmtes KfW Effizienzhaus etc.) ist der Steuerungseinfluss der Außentemperaturfühlung bis -12° Celsius sehr gering. Wenn die Heizungssteuerung die Einstellung des Einflussfaktors "Außentemperatur" zulässt, ist in diesem Fall der Wert zu reduzieren.
Eine Zusammenarbeit aller Beteiligten bereits in der Planungsphase ist bei der Belegung von Heizestrichen mit Parkett besonders wichtig. Der Heizungsmonteur oder Fachingenieur ist von dem geplanten Einbau eines Parkettbodens zu informieren. So ist eine optimale Auslegung und gute Eeffizienz der Fußbodenheizung möglich. Siehe Parkett - Planungsgrundlagen.
Grundsätzlich liegt es in der Hoheit des stromliefernden lokalen Energieversorgers die Konditionen für den Wärmepumpenbetrieb festzulegen. Die Installation eines zweiten gebührenpflichtigen Stromzählers mit 2-Tarif-Funktion und Schaltimpuls für Sperrzeiten ist üblich. Wenn man bspw. den Strom nicht beim lokalen EVU bezieht und überregional regulären Haushaltsstrom ohne Wärmepumpentarif bezieht, ist u.W. ein 2-Tarif-Stromzähler mit Sperrzeiten-Schaltgerät nicht zulässig. Mit dem i.d.R. höheren Preis für den regulären Haushaltsstrom bezahlt man für einen Stromtarif mit 24-stündiger, unterbrechungsfreier Bereitstellung.
Der Energieversorger legt die Bedingungen zum Strombezug fest. Da es in der Hoheit des Energieversorgers liegt, kann der lokale EVU zum Einbau eines 2-Tarif-Stromzählers verpflichten.
Bei einem relativ geringen Strombedarf für die Wärmepumpe kann es interessant sein, den Strom über einen überregionalen Stromanbieter zu beziehen. In diesem Fall kann man auch darüber nachdenken, den Strom über einen bundesweiten Anbieter liefern zu lassen.
Das Beispiel des Referenzobjektes "Detmold" (Energiesparhaus KfW 40 bzw. KfW Effizienzhaus 55 nach EnEV 2007) zeigt, dass der Wärmepumpen-Strombedarf mit ca. 2.000 kWh pro Jahr eher gering ist.
http://ecotec-energiesparhaus.de/html/niedrigstenergietechnik.html
Im Gegensatz dazu liegt der Bedarf für Haushaltsstrom bei ca. 3.300 kWh pro Jahr. Bei einem bundesweiten Vergleich kann man evtl. auch einen Stromlieferanten finden, der den gesamten Jahresstrombedarf für die Wärmepumpe und den Haushalt günstiger als der örtliche Versorger anbietet. Im unabhängigen Verbraucherportal unter http://verivox.de kann man für den jeweiligen Standort den günstigsten Anbieter ermitteln.
Zum einen sollte der Stromverbrauch über einen Zähler erfasst werden. I.d.R. wird vom Energieversorger ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe angeschlossen. Ansonsten kann einen eigenen Drehstromzähler in die Zuleitung zur Wärmepumpe installieren lassen, um den WP-Verbrauch separat zu erfassen.
Unter folgendem Link ist ist eine Tabelle hinterlegt.
http://ecotec-energiesparhaus.de/Daten/Datenblatt-fuer-die-Erfassung-der-Tageswerte.pdf.
Auch kann die Wärmeproduktion der Wärmepumpe mit einem Wärmemengenzähler erfasst werden. Seit 2009 sind geförderte Wärmepumpenheizungen mit einem Wärmenmengen- und Stromzähler auszustatten. Aus dem Stromverbrauch und der produzierten Wärmemenge kann die sogenannte Arbeitszahl (COP - Coefficient Of Performance) berechnet werden.
Eine Luft-/Luft-Wärmepumpe wird bevorzugt bei sehr energiesparenden Bauweisen eingesetzt, beispielsweise besonders gut gedämmten Passivhäusern. Für weniger gut gedämmte Gebäude ist diese Technik nicht empfehlenswert, da die Gefahr besteht, dass direkt ohne effiziente Nutzung des Wärmepumpenkreislauf zugeheizt werden muss. Die Folge ist ein hoher Energieverbrauch.
Vorteil dieses System ist die einfache Installation und der simple Aufbau der Heiztechnik, es ist keine aufwendige wassergeführte Heizung notwendig. Die Luft-/Luft-Wärmepumpe kann reaktionschnell auf passive und aktive Wärmequellen reagieren.
Wie bei allen Heizsystem muss der Anwender sich mit der optimalen Einstellung der Anlage beschäftigen. Hierzu gehört die Einstellung der Heizkurve und des Fußpunktes. Die groben Zusammenhänge sind unter folgendem Link beschrieben.
http://ecotec-energiesparhaus.de/heizkosten.php
In den Bedienungsunterlagen für die Heizungssteuerung wird auch immer ausführlich auf diesen Punkt eingegangen. Vergleichswerte von Wärmepumpen-Verbrauchsdaten sind hilfreich, diese bieten Orientierung, um den eigenen Verbrauch einzuschätzen. Die Bandbreite des Energieverbrauchs sollte witterungsbedingt in Abhängigkeit vom Gebäudeenergiestandard, beheizter Wohnfläche, Nutzerverhalten etc. ähnlich sein. Zu diesem Zweck sind unter folgendem Link die Verbrauchsdaten einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit tagesaktuellen kWh-Werten veröffentlicht.
http://ecotec-energiesparhaus.de/energieverbrauch.php
Wenn man die Verbräuche der Heizungsanlage täglich abliest, kann man auf diese Weise starke Abweichungen erkennen und die Effizienz der Wärmepumpe ermitteln. Sollte sich bei optimaler Einstellung der Heizungsanlage der Verbrauch nicht auf gewünscht niedrigem Niveau einpendeln, ist der Installationsbetrieb oder der Hersteller anzusprechen.
In folgendem Beitrag aus Fachmagazin SBZ werden die möglichen Fehlerquellen bei Wärmepumpeninstallationen beschrieben.
http://ecotec-energiesparhaus.de/Daten/SBZ-Guter-Geraete-COP-kein-Erfolgsgarant-TWK-Waermepumpensymposium.pdf
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